Industrielle Bildverarbeitung
Einen Fehler zu übersehen und and den Kunden zu liefern, ist weitaus kostspieliger als diesen vorab zu finden. DAC.digital entwickelt maßgeschneiderte industrielle Bildverarbeitungssysteme für Hersteller, die eine konsistente Qualitätskontrolle, Fehlererkennung und Produktionslinien ohne Produktionsstopps benötigen.

23 Deloitte Fast 50 Central Europe 2023
Deloitte Fast 50

Forbes Technology Council Official Member
Forbes

1000 Europe’s Fastest Growing Companies
2023 & 2024
Financial Times

Polish Company International Champion 2020
PwC

Master of Innovative Transformation 2021
MIT Sloan Review
Die industrielle Bildverarbeitung verbessert Ihre Produktionslinie

Qualitätskontrolle
Fehlererkennung, Montageprüfung, Fremdkörpererkennung und Maßkontrollen: Dies sind die häufigsten Anwendungsbereiche der industriellen Bildverarbeitung in der Fertigung. Hochauflösende Kameras erkennen Oberflächenfehler in Metall, Kunststoff, Glas und Verbundwerkstoffen besser als menschliche Prüfer.
Unsere Systeme haben bereits Fehler im Bereich von Bruchteilen eines Millimeters erkannt, beispielsweise 250 Mikrometer in unserem Präzisionsrobotik-Projekt „10beauty”. Erfahren Sie mehr über die automatisierte Qualitätskontrolle.

Sicherheit und Kontrolle
Die Echtzeitüberwachung von PSA-Vorschriften, Sperrbereichen und unsicheren Verhaltensweisen in der Fertigung umfasst auch die Erkennung von Körperhaltungen. Dadurch werden Verletzungen beim Materialumschlag verhindert. Laut dem „Bureau of Labor Statistics” starben im Jahr 2020 4.764 US-amerikanische Arbeitnehmer an den Folgen von Arbeitsunfällen.
Zu den Hauptursachen zählten Materialtransport, Transportwesen und der Umgang mit schweren Maschinen. Genau für die Erkennung solcher Situationen wurde die bildbasierte Sicherheitsüberwachung entwickelt.

Objektidentifikation
Mithilfe von Bilderkennung werden Barcodes, Seriennummern und Etiketten gelesen. Nicht etikettierte Teile werden anhand ihrer charakteristischen Merkmale erkannt. So können Produkte auf der Fertigungslinie identifiziert und sortiert werden. Mit Computer Vision (industrieller Bildverarbeitung) wird außerdem überprüft, ob die Produkte vor dem Versand korrekt etikettiert und verpackt wurden. Erfahren Sie mehr über die Objektidentifikation.

Robotik und Automatisierung
Bei der bildgesteuerten Bestückung und Präzisionsmontage können Roboter und Cobots variable Teile handhaben und nicht nur feste Positionen.
In echten Produktionslinien erprobt
Drei Beispiele für industrielle Bildverarbeitungssysteme, die DAC.digital für Hersteller entwickelt hat. Alle tragen dazu bei die Anzahl der beim Endkunden ankommenden Fehler zu reduzieren:
Prohan ( Holzpaneele)
90 % der Klebefehler bei der Holzplatten-herstellung wurden beseitigt und die Kunden-reklamationen konnten nahezu auf null gesenkt werden.
10beauty (Präzisionsrobotik)
Mithilfe von Computer Vision wird ein automatisierter Maniküre-Roboter auf eine Genauigkeit von 250 Mikrometern (0,25 mm) gesteuert.
OkKast (vorgefertigter Beton)
Das DAC-eigene Produkt zur Qualitätsprüfung von Betonfertigteilen, das bei Kombination der Scans die Abmessungen auf eine Genauigkeit von etwa 1 mm überprüft und dessen Anwendungs-bereich auf die Positionierung von Bewehrungsstäben und Einbauteilen ausgeweitet wird.
So entwickeln wir Ihr industrielles Bildverarbeitungssystem
Wir entwickeln nicht einfach drauflos. Jedes Projekt beginnt mit einem Workshop zum Thema industrielle KI. In diesem erfassen wir Ihre Produktionslinie, ermitteln das Problem genau und klären, wie Computer-Vision- und KI-Systeme in die Linie integriert werden können und welche Bilddaten verfügbar sind. Sie erhalten ein maßgeschneidertes Angebot und einen Projektplan, noch bevor Sie einen Vertrag abschließen.
Phase 1: Workshop zu KI in der Industrie
Analyse Ihrer Prozesse, Ihrer Architektur und Ihrer Anforderungen. Am Ende erhalten Sie ein detailliertes Angebot und einen Projektplan.
Phase 2: Erstes funktionsfähiges Pilotprojekt
Ein vollständig gelöster Anwendungsfall, z. B. die Identifizierung eines bestimmten Defekts auf einer Fertigungslinie.
Phase 03: Vollständig integrierte Lösung
Vielseitig einsetzbares System mit MLOps und Anbindungen an SCADA/MES/ERP.
In der Regel arbeiten wir nach der Inbetriebnahme mit unseren Kunden weiter an der Optimierung, der Entwicklung neuer Funktionen und der Ausweitung auf weitere Produktlinien. Wir stellen sicher, dass sich das System auch bei sich ändernden Anforderungen weiterhin auszahlt. Da jedes Werk, jeder Datensatz und jede Integration unterschiedlich sind, erstellen wir für jede Phase individuelle Angebote statt Festpreise zu setzen.
Ist industrielle Bildverarbeitung die richtige Investition für Ihr Fertigungsunternehmen?
| Eine gute Wahl, wenn… | (Noch) nicht geeignet, wenn… |
|---|---|
| Sie haben genug reale Beispiele, um ein Modell darauf zu trainieren, oder Sie können sie schnell zusammentragen. | Fehler treten zu selten oder zu zufällig auf, um daraus einen zuverlässigen Datensatz zu erstellen. |
| Ihr Produkt/Ihre Umgebung eignet sich für wiederholte Messungen. | Produkte oder Prozesse ändern sich so häufig, dass eine Kameraeinstellung damit nicht Schritt halten kann. |
| Die durch Fehler bei der Qualitätskontrolle entstehenden Kosten sind hoch genug, um eine Investition zu rechtfertigen. | Die Produktionslinie verarbeitet kleine, ständig wechselnde Chargen, bei denen manuelle Kontrollen bereits kostengünstig genug sind. |
| Die Arbeitsabläufe Ihres Teams können entsprechend den Ergebnissen des Systems angepasst werden. | Die Organisation ist noch nicht bereit, Prozesse oder Verhaltensweisen anzupassen, um das System zu unterstützen. |
Wenn das nach Ihrem Thema klingt, ist ein industrieller KI Workshop der nächste Schritt.
Was unsere industriellen Bildverarbeitungs-systeme messen können
Länge, Breite, Höhe, Dicke, Spaltmaß, geometrische Toleranzen, Oberflächenprofil.
Abweichungen von den CAD-Referenzmodellen, Unregelmäßigkeiten in den Konturen, Verformungen.
Kratzer, Dellen, Lochfraß, Risse, Einschlüsse, Korrosion, Beschichtungsfehler.
Gleichmäßigkeit der Lackierung, Glanz, Verfärbungen, Maserung, Schweiß- und Lötqualität.
Fehlende Teile, falsche Ausrichtung, falsche Beschriftung.
Barcodes, QR-Codes, Seriennummern und Chargennummern zur Rückverfolgbarkeit.
Fremdkörper, Anwesenheit von Mitarbeitern in Sperrbereichen, Verwendung von PSA.
Je nach Anwendungsfall erfolgt die Erfassung mit 2D-Kameras, 2D-Multi-View-Aufstellungen, 3D-Scannern, Wärmebildkameras, Hyperspektralsystemen, Röntgengeräten, Polarisationskameras oder Mikroskopkameras. Die Wahl des richtigen Verfahrens ist einer der wichtigsten Faktoren für den Projekterfolg.
Einfach in Ihre Technik- und Produktionsprozesse integrierbar.
Unsere Computer-Vision-Systeme basieren auf TensorFlow, PyTorch, OpenCV und ONNX. Sie werden an der Peripherie auf Nvidia Jetson oder Coral bereitgestellt, wenn eine geringe Latenz erforderlich ist. Im Produktivbetrieb laufen sie mit MLOps-Tools (MLflow, ClearML, Weights & Biases) auf AWS, GCP oder Azure.
Bei Qualitätsproblemen, beispielsweise aufgrund einer Zeichnung, eines Angebots oder einer Verschachtelung, kombinieren Sie dieses System mit unserer KI für technische Zeichnungen und die Analyse von CAD-Dateien. So erkennen Sie Probleme bereits vor dem Zuschnitt eines Teils und nicht erst danach.
If quality problems trace back further upstream, to a drawing, a quote or a nesting decision, pair this system with our AI for technical drawings and CAD file analysis to catch issues before a part is even cut, not just after.
Machine Learning & KI




Scikit-Learn, OpenAI API, OpenMMLab, OpenVINO, Safetensors, SAM2, DINO, OpenCV, Open3D
MLOps




Weights and Biases, neptune.ai, SIGOPT, Optuna
Cloud- und Datenplattformen




Apache Kafka, Apache Spark, Snowflake, dbt, Argo Workflows, Matillion, Airflow, AWS Sagemaker
Datenanalyse




Scikit-Learn, Polars, Prometheus, Grafana, PowerBI, Sweetviz, Seaborn
Begründbare KI




LIME, ELI5, omniXAI
Datenmanagement




PyTorch Lightning, MongoDB, Redis, MySQL, PostgreSQL, MS SQL Server, Talend, DWH & Data Lakes, Databricks, Azure Blob Storage, CVAT
Edge-ML




Nvidia TAO, Edge Impulse, PyTorch mobile, Embedded systems integration
Für wen wir industrielle Bildverarbeitungssysteme entwickeln
Hersteller

Hersteller, die ein maßgeschneidertes System, das auf ihre Produktionsumgebung zugeschnitten ist benötigen.
Hersteller von Bildverarbeitungs-systemen

Unternehmen, die Entwicklungspartner für skalierbare Hardware benötigen.
Nutzern von Fertigungssystemen

Systemnutzer:innen aus der Fertigungsindustrie, die Partner für wettbewerbsfähige integrierte Systeme suchen.






FAQs
Die industrielle Bildverarbeitung in der Fertigung ist ein Bereich der künstlichen Intelligenz. Sie ermöglicht es Kameras und Machine-Learning-Modellen, Videodaten so zu interpretieren, wie es ein geschulter Prüfer tun würde. Ein Computer-Vision-System für die Fertigung erfasst Bildmaterial am Fließband oder an einer Prüfstation, verarbeitet es mithilfe von Bildverarbeitungsmodellen, die auf Algorithmen des maschinellen Lernens basieren, und wandelt das Ergebnis in eine Entscheidung um. So kann es beispielsweise einen Fehler melden oder die korrekte Montage eines Bauteils bestätigen. Diese Technologie der industriellen Bildverarbeitung ist mittlerweile in der gesamten Fertigungsindustrie verbreitet. Die vier häufigsten Anwendungsbereiche von Computer Vision in Fertigungsbetrieben sind Qualitätskontrolle, Sicherheitsüberwachung, Objektidentifizierung und Robotik.
Die Integration industrieller Bildverarbeitung bedeutet in den seltensten Fällen, dass nur eine einzelne Kamera installiert wird. In den meisten Fertigungsumgebungen ist das System in bestehende Fertigungs- und Produktionsprozesse eingebunden und speist Daten in dieselben Systeme ein, die bereits den Betrieb steuern (SCADA, MES, ERP). Ein von einer Kamera erkannter Fehler kann somit eine Maßnahme an einer anderen Stelle der Fertigungslinie auslösen, ohne dass diese manuell erneut eingegeben werden muss. An der Montagelinie selbst automatisiert Computer Vision in der Regel jeweils eine einzelne Fertigungsaufgabe (zum Beispiel eine Sichtprüfung, das Einlesen eines Barcodes oder die Greifposition eines Roboters) und nicht den gesamten Prozess auf einmal. Dadurch können Hersteller industrielle Automatisierung schrittweise einführen, anstatt eine gesamte Linie in einem einzigen Projekt zu ersetzen. In jeder Phase ist das Ziel dasselbe: Prozesse zu optimieren, indem ein manueller, fehleranfälliger Schritt entfällt. Diese Kombination aus Prozessoptimierung und nahtloser Integration in die bestehenden Systeme verwandelt ein einmaliges Pilotprojekt in ein System, das die Fertigungsabläufe im Alltag tatsächlich verbessert.
Wenn Hersteller beschreiben, warum sie in industrielle Bildverarbeitung investiert haben, werden am häufigsten drei Vorteile genannt. Erstens die Produktqualität: Eine konsistente und wiederholbare Prüfung trägt dazu bei, Qualitätsstandards über Schichten und Standorte hinweg aufrechtzuerhalten. Dies ist durch manuelle Stichproben allein nur schwer zu gewährleisten. Zweitens die Arbeitssicherheit: Industrielle Bildverarbeitung kann die Arbeitssicherheit verbessern, indem sie die Einhaltung der PSA-Vorschriften und unsichere Bewegungen in Echtzeit überwacht. Dies ist ein entscheidendes Anliegen in jeder Fertigungshalle, in der sich bewegende Anlagen oder Industrieroboter in der Nähe befinden. Drittens die betriebliche Effizienz: Durch die Prozess- und Anlagenüberwachung kann die Produktionslinie in Echtzeit überwacht werden. So treffen Informationen über einen ins Stocken geratenen Prozess oder eine von der Norm abweichende Maschine innerhalb von Sekunden beim Vorgesetzten ein und nicht erst beim nächsten Schichtwechsel. In der Regel führen die Steigerung der Effizienz und die Verbesserung der Qualitätsstandards bei diesen Fertigungsaufgaben zu den deutlichsten Erträgen.
In der Regel nicht und das sollte es auch nicht. Menschliche Prüfer werden müde. Nach einigen Stunden, in denen sie dieselbe sich wiederholende Aufgabe ausführen, können ihnen subtile Mängel entgehen. Das ist eine gut dokumentierte Ursache für menschliche Fehler bei der manuellen Qualitätskontrolle. Die industrielle Bildverarbeitung ermüdet nicht auf dieselbe Weise. Sie ist in der achten Stunde noch genauso aufmerksam wie in der ersten. Allerdings verfügt sie auch nicht über menschliche Fähigkeiten wie Urteilsvermögen in mehrdeutigen Grenzfällen oder Fachwissen, um neue Fehlermodi zu erkennen, auf die das Modell nicht trainiert wurde. In den meisten unserer Projekte übernimmt das System die sich wiederholende Prüfung, sodass sich die Mitarbeiter auf Ermessensentscheidungen konzentrieren können, anstatt den ganzen Tag auf Teile zu starren.
Das ist indirekt möglich. Die für die Qualitätskontrolle eingesetzten Kameras und Sensoren liefern Daten, die die vorausschauende Instandhaltung unterstützen. Sie erkennen beispielsweise frühzeitig Verschleiß, Fehlausrichtungen oder Überhitzung an Anlagen, bevor diese zu einem Ausfall führen. Das frühzeitige Erkennen von Mängeln und Prozessabweichungen verbessert zudem die Ressourceneffizienz: Es muss weniger Material aussortiert werden, es wird weniger Energie für Nacharbeiten oder die erneute Produktion einer Charge aufgewendet und die Maschinen laufen näher an ihren vorgesehenen Einstellungen. Für Hersteller, die über globale Nachhaltigkeitsziele berichten, ist diese Kombination aus weniger Abfall und besserer Energieeffizienz neben den unmittelbaren Vorteilen in Bezug auf Qualität und Sicherheit zunehmend Teil der Wirtschaftlichkeitsrechnung. Ein spezielles Energiemanagementsystem wird dadurch zwar nicht überflüssig, der mit Nacharbeiten und Ausfallzeiten verbundene Energieverbrauch wird jedoch reduziert.
Da ein allgemeines Angebot stark von Ihrer Hardware, Ihren Daten und dem Projektumfang abhängt, veröffentlichen wir keine feste Preisliste. Jedes Projekt beginnt mit einem Industrie-KI-Workshop, dessen Planung und Durchführung in der Regel nur wenige Tage in Anspruch nehmen. Dabei analysieren wir Ihre Produktionslinie und Ihre Anforderungen und unterbreiten Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot sowie einen Fahrplan. Um das Beste aus diesem ersten Gespräch herauszuholen, bringen Sie bitte Beispielbilder oder Videomaterial sowohl von einwandfreien als auch von fehlerhaften Produkten mit. Sorgen Sie außerdem für den Zugang zu Ihrem Produktionsteam und klären Sie im Voraus, in welches System (SCADA, MES oder ERP) die Ergebnisse eingespeist werden sollen. In der Regel wird innerhalb von zwei Wochen nach dem Workshop ein erster funktionsfähiger Pilot für einen einzelnen Anwendungsfall bereitgestellt. Eine vollständig integrierte Lösung für mehrere Anwendungsfälle wird individuell geplant, sobald sich der Pilot bewährt hat.
Was benötigen Sie? Wir erstellen Ihnen gerne einen Kostenvoranschlag für die entsprechende Lösung.
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