IoT-Schittstellen-Integration von über 20.000 Sensoren zur Verkehrsinfrastruktur- und Ampelüberwachung
Unser Kunde
- Name: Eldro: Das Unternehmen bietet Wartungs- und Installations-dienstleistungen beim Bau und Modernisierung von Energieanlagen, Telekommunikationssystemen und Glasfasernetzen an. Eldro befasst sich mit der Planung, Umsetzung und Integration von Sicherheitssystemen sowie Automatisierungsprojekten.
- Land: Polen
Herausforderung
Die zentrale Herausforderung bestand darin, die Überwachung und Wartung Tausender geografisch verstreuter und unterschiedlicher Ampelgeräte zu vereinheitlichen und zu optimieren. Dabei sollten die Wartungs- und Implementierungskosten gesenkt, strenge SLA-Anforderungen erfüllt und den Infrastrukturbetreibern vollständige Transparenz geboten werden.
Lösung
Das Unternehmen erhielt eine skalierbare und benutzerfreundliche IoT-Plattform mit Fokus auf Geräteintegration und Servicebetrieb. Sie verfügt über eine Verwaltungsarchitektur für Tausende Ampelsteuerungen, eine automatisierte Klassifizierung von Serviceanfragen und eine zentrale Schnittstelle. Eine mobile App hilft zudem, die Arbeitsabläufe des Außendiensts zu optimieren und zu beschleunigen.
Die in diesem Projekt eingesetzten Technologien

Eine fragmentierte Infrastruktur hatte Probleme mit mehr als 20.000 Geräten
Der Kunde war für die Wartung und Modernisierung kritischer Straßeninfrastruktursysteme in mehreren Regionen verantwortlich. Dabei waren Tausende von Ampelsteuerungen und Sensoren gleichzeitig in Betrieb. So war der Kunde auf zuverlässige Echtzeitdaten angewiesen, doch die vorhandenen Tools waren für den erforderlichen Umfang, die Vielfalt und die Reaktionsfähigkeit moderner ITS-Umgebungen nicht ausgelegt.
Sie stützten sich auf eine Mischung aus veralteten Technologien und herstellerspezifischen Geräten, die nur einen begrenzten Einblick in die Vorgänge ermöglichten. Da jede Geräteklasse ihr eigenes Protokoll, ihre eigene Schnittstelle und ihre eigene Art der Fehlermeldung verwendete, führte dies zu einem fragmentierten Ökosystem, das schwer zu überwachen und nahezu unmöglich zu optimieren war.
Bei über 20.000 Geräten, die über weite geografische Gebiete verteilt waren, führten selbst kleine Ineffizienzen zu erheblichen betrieblichen Mehrkosten. Da es keinen einheitlichen Datenzugriff gab, wurden Störungen oft erst spät erkannt. Wartungsteams wurden ohne vollständige Informationen entsandt und die Infrastrukturbetreiber erhielten nicht die transparenten Berichte, die sie erwartet hatten.
Gleichzeitig sorgten strenge SLAs für Druck von allen Seiten. Jede verspätete Reaktion barg das Risiko von Strafen, Reputationsschäden oder finanziellen Einbußen. Dem Kunden war bewusst, dass er ohne eine moderne, skalierbare Integrationsschicht mit IoT-Datenerfassung und -verarbeitung weder eine wettbewerbsfähige Servicequalität aufrechterhalten noch die wachsenden Erwartungen im öffentlichen Sektor erfüllen könnte.
Für die Protokollstandardbewältigung und skalierbare IoT-Architekturerstellung, war ein starker Technologiepartner nötig
Die Plattform, die Zehntausende Geräte mit verschiedenen Sprachen und SLA-Bedingungen integrieren soll, ist wie ein Upgrade für ein System, das niemals offline gehen darf. Jede Minute Verzögerung hatte betriebliche Konsequenzen und bei jeder architektonischen Entscheidung mussten Skalierbarkeit, Vielfalt sowie ein unterbrechungsfreier Betrieb berücksichtigt werden.
Schon allein die schiere Vielfalt der Geräteprotokolle stellte eines der größten Risiken dar. Bei einem solchen Umfang konnten selbst geringfügige Integrationsfehler den gesamten Betrieb destabilisieren und zu Datenlücken, Fehlalarmen oder Überwachungsstörungen führen.
Auch die sofortige Reaktionsfähigkeit war ein absolutes Muss. Da die Verträge des Kunden an strenge SLAs gebunden waren, musste die Plattform Vorfälle umgehend erkennen, klassifizieren und weiterleiten. Alles andere hätte Strafen nach sich ziehen oder das Vertrauen der Infrastrukturbetreiber untergraben können.
Zudem musste die Migration reibungslos verlaufen. Die Teams vor Ort arbeiteten weiter, die Infrastruktur wurde überwacht und die Öffentlichkeit war täglich darauf angewiesen. Die Plattform musste eingeführt werden, ohne den Betrieb zu stören. Eine sorgfältig geplante Umsetzung war dafür die Voraussetzung.
Hinzu kam die organisatorische Bereitschaft, die die Sache noch komplexer machte. Neue Arbeitsabläufe, Tools und Berichtsstandards bedeuteten, dass der Kunde eine schnell umsetzbare Lösung benötigte.
Ein maßgeschneidertes Eldro-System für den Markt
Die Wahl fiel auf DAC.digital, da das Unternehmen einen Partner mit fundiertem Fachwissen in den Bereichen IoT-Integrationen und groß angelegten verteilten Systemen suchte. Dieser Partner musste Tausende heterogener Geräte vereinen und die Leistung sicherstellen, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen.
Der Kunde erhielt ein umfassendes System, das von Grund auf neu entwickelt wurde. Neben dem Produktionsteam von DAC.digital stand ihm ein engagierter Product Owner zur Seite. Dieser überwachte den Entwicklungsprozess, einschließlich der Erstellung detaillierter Anforderungen und Spezifikationen. Das Projekt umfasste auch das Interface-Design, bei dem ein UX-Spezialist für ein nahtloses und benutzerfreundliches Erlebnis sorgte. Angesichts der Dynamik des Marktes endet dieses Projekt nicht mit einem einzelnen Produkt, sondern entwickelt sich durch kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserungen ständig weiter.
Eldro erhielt eine Lösung, die dauerhaft einen Mehrwert bietet
Die Möglichkeit, an neuen Ausschreibungen in neuen Gebieten teilzunehmen, steht den Vermarktern noch nicht zur Verfügung.
Immense Kostenreduzierung bei der Vertragsabwicklung.
Kosteneinbeziehung im Hinblick auf Vertragsstrafen bei Nichteinhaltung der SLA-Bedingungen