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Die Rechtsberatungs-Web-App hilft Anwälten, ihren Service durch KI-Agenten zu verbessern

Eine in Großbritannien ansässige Rechtsberatungs-Web-App möchte die Qualität und Zufriedenheit der Beratungen optimieren. Vor allem in Bezug auf Schnelligkeit und Rechtsqualität. Über die App sollen Anwälte Rechtsberatung per Videoanruf anbieten, während Mandanten ihren speziellen Fall per KI-Chat schildern.

Das Ergebnis ist eine Effizienzsteigerung auf beiden Seiten durch den Recht-KI-Agent. Der Mandant muss zu Beginn des Termins keine Zeit damit verschwenden, seinen Fall zu erläutern und der Anwalt ist bereits zu Gesprächsbeginn über den Sachverhalt informiert. Dadurch dauert die gesamte Rechtsberatung nur 12 Minuten und führt zu viel besseren Ergebnissen als ein regulärer Termin.

Der Investor erkannte das KI Potenzial. Allerdings verfügte er nicht über die Fähigkeiten zur Entwicklung.

Der Gründer war auf der Suche nach einem Technologiepartner, der seine Idee für eine Web-App realisieren konnte und stieß dabei auf DAC.digital. Dank unserer KI-Experten und unserer bewährten Erfahrung in der App-Entwicklung waren wir die richtige Wahl für ihn.

Das ursprüngliche Projektziel bestand darin, wichtige Geschäftsannahmen zu bestätigen. Vor allem musste die Fähigkeit der KI nachgewiesen werden. Konkret sollte nachgewiesen werden, ob diese tatsächlich die Rechtsberatung optimieren würde.

Wie bei jeder App-Entwicklung gab es auch bei dieser viele potenzielle Funktionsideen. Umso entscheidender war es, genau die auszuwählen, die die Annahmen bestätigen und den vollen Funktionsumfang ermöglichen würden. Dies könnte dann in Partnergesprächen genutzt werden.

Wir starteten mit einem KI Workshop, um die Anforderungen zu klären und eine Roadmap zu erstellen

Bevor unsere DAC.digital Mitarbeiter mit der Arbeit begannen, schlugen wir eine bewährte Methode zur Ideenfindung und Recherche vor. Damit das Projekt auch Erfolg verspricht, starteten wir mit einem speziellen KI Workshop. Dies ist der effektivste Weg, um die Entwicklung zu planen, Anwendungsfälle und Funktionen zu priorisieren, eine Lösungsskizze zu entwerfen und einen kostenbasierten Fahrplan zu erstellen.

Um diese Herausforderungen direkt anzugehen, setzte sich das Workshopteam aus Rechtsexperten, Technologieexperten und Unternehmensstrategen zusammen. Das Team diskutierte, welche Funktionen die größte Wirkung hätten und welche Technologien diese unterstützen würden. Dieser Prozess führte zu einer priorisierten Liste von Funktionen. Zudem verstand der Kunde direkt, wie KI-Agenten funktionieren und wie sie seine Rechts-App unterstützen können. Die gesamte Erfolgsgeschichte finden Sie hier: Ein KI Workshop, der dabei half, einen KI Agenten als Kern für eine Web-App einzusetzen.

Als Nächstes wurde ein KI Chat Assistent entwickelt, der den Rechtsfall noch vor der Konsultation einordnet

Nach dem Workshop zeigte sich, dass es zwei Hauptnutzergruppen gibt. Anwälte und ihre Kunden. Das DAC.digital Team konzentrierte sich zunächst auf das Kundenerlebnis. In dieser Phase lag der Fokus daher auf der Entwicklung eines KI-Chats.

Der Chat beruhte auf einem LLM-Wrapper. Doch ein simpler KI-Chat reichte hier nicht aus. Daher fügten die Entwickler eine agentenbasierte KI Ebene hinzu. So konnte der Chat die Kundenbedürfnisse verstehen und verarbeiten, den jeweils passenden Anwalt auswählen und alle Kundeninformationen leicht verständlich zusammenfassen. Auf diese Weise entwickelten sie einen KI-Agent, einen Rechts-KI-Chat-Assistenten.

Der KI Chat Rechtsassistent erfüllt drei wichtige Funktionen:

  • Für den Berater wird eine Zusammenfassung erstellt, sodass die Beratungen mit Ratschlägen statt Schilderungen beginnen können.
  • Er erstellt eine übersichtliche Q&A Übersicht, der rechtlichen Frage des Kunden.
  • Es bietet eine direkte, kontextbezogene Beratung, die auf der Wissensdatenbank zum britischen Arbeitsrecht basiert.

Um zu verhindern, dass die KI außerhalb ihrer Wissensdatenbank Ratschläge gibt, hat das Team Kontrollen, Benutzerauthentifizierungssysteme und Schutzvorrichtungen implementiert. Zudem wurde die Lösung so konzipiert, dass keine sensiblen Informationen nach außen gelangen können.

„Ablaufdiagramm eines KI Agent Recht Systems: Nutzer beschreibt sein Problem, der KI-Agent analysiert es mithilfe von Anwaltsdatenbank, vorherigen Chats und allgemeinem Wissen, wählt den passenden Rechtsanwalt aus und ermöglicht Chat, Terminbuchung sowie Zahlungsabwicklung.“

Für die gesamte Entwicklung, hat DAC.digital ein inter-disziplinäres Team aus UI-, Frontend-, Backend- und DevOps-Entwicklern zusammengestellt.

Als Nächstes wurden alle erforderlichen Funktionen für das grundlegende Ziel entwickelt: Nutzer mit Anwälten zu verbinden und Beratungen zu ermöglichen.

Für die Anwälte wurde ein einfaches Formular mit Uploadfunktion erstellt. Über dieses können sie ihr Profil bearbeiten und ihre Erfahrungen hinzufügen. Der KI-Agent unterstützt sie dann bei der natürlichen Beschreibung und Kontextualisierung des Profils.

Nach dem Chat mit dem Recht-KI-Agent erhielt der Kunde eine Empfehlung für einen Rechtsanwalt. War er mit der Auswahl zufrieden, konnte er einen Termin aus dem Kalender auswählen und die Zahlung über die sichere Stripe Integration vornehmen.

„Architekturdiagramm einer KI-Agent-Recht-Plattform mit drei Hauptbereichen: App-Frontend (React, OpenAI-Chat mit reCAPTCHA, Benutzerprofile, Registrierung, Video-Integration via Daily), App-Backend (Spring/Kotlin, E-Mail via Mailjet, Zahlung via Stripe, Benutzerverwaltung und Token-basierte Autorisierung via Keycloak) und Agent-Backend (Python, LlamaIndex, FastAPI, Abruf über Hybride Suche, Qdrant und bm42 Embeddings, Berechtigungsdurchsetzung via OpenAI mit Chat Guardrails). Alle Komponenten laufen auf AWS."

Dabei wurde das Frontend mit React erstellt, während für das Backend Kotlin und Spring genutzt wurden. Letzteres ist für die Verwaltung der Benutzerauthentifizierung, die Datenverarbeitung und die API Integrationen zuständig.

Um eine schnelle und benutzerfreundliche Oberfläche zu schaffen, haben die Produktdesigner von DAC.digital als nächstes einen kundenspezifischen Plattform Styleguide erstellt, Benutzerabläufe entwickelt und die Benutzeroberfläche der Web-App gestaltet.

Der Gründer erkannte das Potenzial seines innovativen Geschäftsmodells und wollte daher mehr Funktionen

Der von der Technik überzeugte Gründer begann mit der Optimierung der geschäftlichen Seite. Es gab viele potenzielle Möglichkeiten: den Plattformzugang für Einzelkunden und Anwaltskanzleien, die Möglichkeit einer internen Rechtsberatung für Unternehmen und vieles mehr.

Daher haben wir zusätzlich zum Bereich für einzelne Anwälte einen separaten Verwaltungsbereich auf Kundenseite eingerichtet. Dieser ermöglicht die Verwaltung mehrerer Benutzer für Anwälte und Kunden. Außerdem kann die Plattform nun Tokenzahlungen verwenden, direkte Zahlungen sind durchführbar und die Rechnungsbearbeitung ist nun automatisiert.

Die Anwendung unterstützt ab sofort Konten für den persönlichen Gebrauch sowie ein Abonnementmodell für B2B-Unternehmen. Zudem wurden neue Bewerbungen von Anwälten überprüft und bewertet. Dadurch erhielten unsere Kunden mehr Optionen für die Erweiterung der Web-App.

Die Wissensdatenbank und Antwortenqualität kann kontinuierlich erweitert werden

Das DAC.digital-Team hat den Recht-KI-Agent so entwickelt, dass er sich anhand der gespeicherten Kenntnisse und Datenbanken ständig verbessert. Dadurch lässt er sich leicht anpassen. Ein Beispiel wäre, wenn man sich einem anderen Rechtsgebiet widmen oder eine völlig neue Richtung einschlagen möchte, wie etwa andere Arten an Beratungsdienstleistungen.

Die finale Lösung wird kontinuierlich um neue Funktionen ergänzt und somit für einzelne Kunden ausgebaut.

Die Web-App wird 2026 an den Start gehen.

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